Sunday, May 11, 2008

c'est fini



aloha. auch ich hatte mir an diesem wochenende vorgenommen einmal wieder etwas zu sagen. also hocke ich im café und habe mit klägliche
m spanisch und zittrieger hand nach einem steckdosen-tisch gefragt. man sitzt unbequem aber immerhin elektrisiert!

die wochen vergehen schnell und ich habe mich viel zu schnell mit dem alltag abgefunden. es muss wieder in meinen kopf wo ich bin und warum. dinge ändern sich. nächste woche soll catalogue fertig sein, meiner meinung nach unschaffbar, aber da hier eh alles unprofessionell hingefuscht wird könnte es klappen. ich werde also heute nach meiner nächsten stelle suchen. ziel: fotografie. es gibt nur leider nicht viel gutes hier. also professionelles, aber das ist ein generelles problem. ich habe 3 passable kandidaten ausfindig gemacht. die jetzt zu überzeugen könnte schwer werden. montag gehe ich zur cheffin und sage, dass ich nach catalogue gehe, weil ich ein (fiktives) anderes jobangebot habe. sollte ich eine woche nichts zu tun haben, oder so... werde ich nach uruguay schiffen. schlafplatz ist schon organisiert (freund von mici und fredo)

ich werde auch bald noch nach sao paulo fliegen. natürlich wäre es gut DAVOR spanisch zumindest etwas zu können, denn da wäre ich alleine.
das heißt: immer noch keinen spanisch kurs. ich bin furchtbar. aber es gab keine zeit und zum alleine lernen fehlte mir material und wille.

ansonsten gab es wie gesagt viel alltag. arbeiten tagsüber und abends müde sein. ich zeichne ab und an fleißig in mein tage-skizzen-buch, laufe brav durch die stadt und versuche irgendwie das gefühl der einsamen ausländers los zu werden. außerdem versuche ich aus dem vertrag für meine wohnung raus zu kommen, da ich evtl. mit jemandem in palermo-soho (dem trendviertel mit viiiiiielen guten shops) ziehen kann. aber die chancen stehen schlecht mit dem vertrag. mal sehen. aber es wäre wunderbar, da das alleine leben mich runter zieht.


bilder gibt es auch. ich war beim kongress und überhaupt habe ich das gefühl schon viel hier gelaufen zu sein. die bilder sollen aber eher das urbane zeigen. die vielen kabel in der luft und nicht die wundervollen häußer der straßen in recoleta oder palermo, die paris schreien sondern einmal downtown und ein bischen parkflair. der botanische garten ist 6 blocks von meiner wohnung entfernt und ein guter ort um zu sitzen und denken.








übrigens. mir fiel es garnicht so bewusst auf, aber eine sache ist fantastisch. die sonne. es ist herbst und angenehm warm. und drüber nachgedacht habe ich erst 3 mal regen erlebt. ausschließlich nachts und nur für eine stunde, dafür aber fast monsunartig extrem. das wars. warum die straßen immer von fließem wasser umsäumt sind frage ich mich ja immer noch. aber irgendwie weiß es niemand.



grüße ihr

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